Dr. Sophie Schweizer-Schubert

Beruflich

Schon seit ich denken kann habe ich eine große Neugier für die Prozesse, die sich auf biologischer und psycho-sozialer Ebene in uns Menschen abspielen. Einfacher gesagt: ich will verstehen, was Hormone mit uns machen, wie sich unser eigenes Verhalten auf unsere Hormone auswirkt, was der Umgang mit verschiedenen Arten von Menschen mit uns macht, wie sich unser Verhalten auf andere Menschen und deren Hormonlage auswirkt, und was all diese Dinge miteinander zu tun haben.

Meine Neugier auf all das kann man vielleicht auch aus meinem Werdegang herauslesen. Nach Studienabschlüssen in Wirtschaftswissenschaften (MA), Philosophie mit Schwerpunkt Neurophilosophie (MA), Psychologie und Klinischer Neuropsychologie (MSc) an den Universitäten London, Amsterdam, Madrid, Rotterdam und Mailand nahm ich mir aus allen Richtungen die für mich spannendsten Einsichten mit auf meine Suche nach Antworten auf diese vielen Fragen, die ich bezüglich der Zusammenhänge zwischen neuronalen, hormonellen und psychosozialen Prozessen im Menschen hatte.

In erster Linie habe ich mein Forschungsfeld nach meiner Promotion (Ph.D., Niederlande) auf die Psychoendokrinologie, insbesondere die Stresshormone im Zusammenspiel mit den Geschlechtshormonen ausgerichtet. Wichtige Stationen meiner Laufbahn waren unter Anderem eine 10-jährige Position als Juniorprofessorin an der Universität Amsterdam in der Klinischen Neuropsychologie, 4 Jahre als Gastprofessorin am psychologischen Institut der Universität Heidelberg, weitere 5 Jahre in der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg, sowohl im Institut für Medizinische Psychologie als auch in der Frauenklinik. Schon mehrmals habe ich hierbei internationale und auch interdisziplinäre Forschungsteams geleitet. Meine wissenschaftliche Laufbahn kombinierte ich mit Weiterbildungen für die praktische Arbeit mit Patienten, in erster Linie durch die Approbations-Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin in Klinischer Verhaltenstherapie (inklusive einer Fachkunde für Entspannungsverfahren) und zur systemischen Paar- und Sexualtherapeutin. Aber auch meine Jahre in psychiatrischen Kliniken und Praxen prägten die praktische Umsetzung meines Wissens.

Es wurde mir im Laufe der Jahre immer wichtiger, meine Erkenntnisse als Wissenschaftlerin für meine Patienten in der Praxis umsetzen zu können. Mein Wissen gebe ich nach wie vor gerne international und in meiner Heimat Deutschland weiter, sei es an Studenten, oder an Kollegen auf Kongressen oder in Fortbildungen, oder auch in Funk und Fernsehen. So lehre ich in den Bereichen Psychoneuroendokrinologie und Medizinische Psychologie für Medizinstudenten, aber auch für Ärzte in der Facharztweiterbildung. Fortbildungen für Kollegen sind auch in der Sexualmedizin beim Institut für Sexualforschung geplant. Aber in erster Linie sollen Sie, oder Sie als Paar, die mich für Ihre Fragen als Beraterin wählen, davon profitieren. Es ist mein Ziel, Ihnen zur Seite zu stehen, dass Sie ein Wohlbefinden mit sich und ihren Mitmenschen (z.B. ihrem Partner) erreichen, und in Ihrem Leben wieder Freude empfinden können.

Mitgliedschaften in Verbänden und Fachgesellschaften:

  • International Society of Psychoneuroendocrinology (ISPNE)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Fachgruppe Biologische und Neuropsychologie; Fachgruppe Klinische Psychologie
  • Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG)
  • Perinatal Psychiatry Genetics Consortium PACT: Postpartum Depression: Action Towards Causes and Treatment

Privat

Ich bin verheiratet. Mein Mann arbeitet als Geiger in einem Orchester. Wir teilen nicht nur die Liebe für die Musik, sondern auch die Liebe für Menschen, insbesondere die Liebe für unsere vier Kinder, die weitere Familie, unsere Freunde, die Liebe füreinander, aber auch für die Natur, Kunst, Literatur, gutes Essen, Ruhe, Frieden, Harmonie, Humor und einen achtsamen Umgang miteinander.

Curriculum Vitae

Positionen
  • Seit 2020 Gründerin, Inhaberin und Betreiberin der Praxis für Psychoendokrinologie und Psychotherapie, Heilbronn
  • Seit 2020 Lehrbeauftragte am Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Heidelberg
  • 2015-2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Psychologie Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg mit Forschungstätigkeit in der Gynäkologischen Psychoneuroendokrinologie und Lehrtätigkeit in der “Gynäkologischen Psychoneuroendokrinologie” für Mediziner und “Medizinischen Psychologie”
  • 2019-2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frauenklinik, Universitätsklinikum Heidelberg (2019-2020)
  • 2011-2015 Gastprofessorin am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, Allgemeine und Theoretische Psychologie
  • 2005-2015 Juniorprofessorin an der Freien Universität Amsterdam, Abteilung Klinische Neuropsychologie mit Forschungstätigkeit in der Klinischen Neurowissenschaft und Lehrtätigkeit in “Medical Neuroscience” für Psychologen und Mediziner und “Cognitive Neuropsychology” für Psychologen
  • 2014-2021 Psychotherapeutische Tätigkeiten unter anderem am Klinikum am Weissenhof, Weinsberg, und in der Praxis Prof. Dr. Fritz Reimer und Dr. Marlis Reimer, Weinsberg
Qualifikationen
  • Weiterbildung zur Systemischen Sexualtherapeutin bei der Internationalen Gesellschaft für systemische Therapie (IGST) (2018-2020)
  • Approbationsweiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin in Klinischer Verhaltenstherapie (IVT-Kurpfalz)
  • Promotion zur Psychologie der Kreativität (Ph.D.) an der Universität von Rotterdam (2004) Im Prüfungskommitee: Prof. R. Cloninger, Prof D. van Knippenberg, Dr. J.B. Deijen.
  • Studium der Psychologie mit Spezialisierung Klinische Neuropsychologie (M.Sc. 2008) an der Universität von Amsterdam und der Freien Universität von Amsterdam
  • Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Neurophilosophie (M.A.), Wirtschaftswissenschaften und Sprachen (Diplom) an den Universitäten London, Mailand, Madrid, Amsterdam und Rotterdam